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Über mich

Dipl. Journalist Oliver Barth

Als die Mauer fiel, war ich 10: Alt genug, um vieles wahrzunehmen. Jung genug, um vieles nicht zu spüren. Mit dieser Herausforderung konnte ich lange nicht umgehen, auch mit Blick auf die Entwicklungen in den östlichen Bundesländern.

 

So studierte ich Journalistik und verbrachte ein Auslandssemester in Mali. Als Redakteur beim MDR und später für Ärzte ohne Grenzen berichtete ich über Themen wie Rechtsextremismus, Migration, Krisen und Kriege. Dabei war oft und viel unterwegs, so weit weg, wie ich konnte: Ich war mehrfach im Südsudan, im Irak, in Äthiopien, im Niger, in Venezuela, im Libanon und in der Ukraine im Einsatz.

In meinen heutigen Arbeiten erkunde ich die Herausforderungen und Vorurteile gegenüber Ostdeutschland, indem ich persönliche Erfahrungen aus der Nachwendezeit reflektiere. Ich beleuchte den sozialen Wandel, die unterschiedlichen Lebensleistungen und die Suche nach Identität in einem vereinigten Deutschland.

Ostdeutschland muss mehr und mehr zu einem wesentlichen Teil unseres Landes werden, der mit seiner einzigartigen Geschichte und Kultur zu unserem kollektiven Erbe beiträgt. In der aktuellen politischen Landschaft wird es immer wichtiger, die vielfältigen Perspektiven zu erkennen und anzuerkennen, die diesen Teil unserer Gesellschaft prägen. Der Ruf nach mehr Dialog und Verständnis ist lauter denn je.

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Danke für die Nachricht!

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